About MumMeFit

„[…] ein schneller Einstieg in das normale Sportprogramm.“

„Als frisch gebackene Mutter im Januar 2017 war ich frustriert, dass ich mich zwar kurz nach meiner Geburt wieder fit fühlte, aber Rückbildungskurse oft erst 6 – 8 Wochen nach der Geburt empfohlen wurden und diese dann schnell ausgebucht waren. Es gab niemanden der mich motiviert hat, bereits von Beginn an etwas für meinen Beckenboden und einer sanften Rückbildung zu machen. Niemand der mir Übungen an die Hand gibt und mir sagt worauf ich achten muss. Ich habe angefangen mich im Internet zu erkundigen und versucht eine geeignete App zu finden, die mich in meinem Vorhaben unterstützt. Doch hierfür gab es nur wenige Angebote, die meist beschränkt waren oder qualitativ nicht das hergaben, was ich mir vorgestellt habe.

Ich hatte nach dem erfolgreichen Abschluss meines 2. Rückbildungskurses die Wahl einen weiteren zu machen für „Fortgeschrittene“ oder einen unter Anleitung geführten Outdoor-Kurs wie sie von Buggyfit, Lauf Mama Lauf oder Fit Dank Baby angeboten werden. Ich besuchte einen dieser Kurse, doch auch hier gab es starke Unterschiede im Leistungsniveau von Teilnehmern und Kursleitern. Es regnete in diesem Frühjahr oft und ich fragte mich wiederholt „will ich da jetzt wirklich hin oder warte ich bis es aufhört zu regnen, meine Tochter müde wird und mache mein eigenes Programm 2 Stunden später“. Flexibilität Fehlanzeige. Ich musste mich im Sommer eine Woche im Voraus anmelden, um mir einen Platz im nächsten Kurs zu sichern, denn ich war nicht die Einzige, die daran teilnehmen wollte.

Als meine Tochter sechs Monate war, verbrachten wir drei Monate zusammen mit meinem Mann in Kalifornien. Das erste was ich suchte, um Anschluss zu finden war ein Mama Sportprogramm. Ich wurde sofort fündig. In den USA haben Frauen nicht den Luxus einer 12-monatigen Elternzeit, sondern – wenn sie Glück haben – maximal 12 Wochen. In dieser Zeit versuchen viele Frauen durch ein Sportprogramm in ihre alte Form zu kommen. Daher fangen die Mütter dort nicht mit einer „sanften“ Rückbildung wie wir sie aus Deutschland kennen an, sondern beginnen bereits sechs Wochen nach der Geburt mit einem intensiven „Zirkeltraining“. Im Austausch mit den Müttern dort, musste ich mit Erschrecken feststellen, dass den meisten nicht bewusst war, auf was sie achten müssen, um den Beckenboden schonend zu trainieren. Sie befolgten einfach den Anweisungen der Kursleiterin und fingen bereits nach kurzer Zeit mit Joggen und Springen an.

In dieser Zeit kam mir die Idee: Es muss ein globales Angebot für Mütter her, die mehr machen wollen, als nur einmal die Woche in einen Rückbildungskurs zu gehen. Das Angebot muss eine Mischung sein aus dem sehr gut durchdachten Rückbildungsablauf, den wir in Deutschland kennen und einem schnelleren Einstieg in das normale Sportprogramm, wie ich es in Kalifornien kennen gelernt habe. Ein Angebot, dass die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Mütter berücksichtigt und für das man nicht zwingend eine persönliche Anleitung benötigt. Und ein Angebot, welches die Möglichkeit bietet, sich mit anderen Müttern zu treffen und auszutauschen mit dem Nebeneffekt, dass die einzelne Mutter motiviert am Ball bleibt. Die Idee von MumMeFit war geboren.“

 

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