Erkältung in einer (jungen) Familie? Die Realität

 

Ausruhen, viel trinken, viel schlafen, ab und zu mal an die frische Luft gehen für einen kleinen „gemütlichen“ Spaziergang.

Alles gutgemeinte Ratschläge, doch die Realität sieht anders aus:

Baby zu Hause. Kind im Kindergartenalter. Vielleicht noch ein weiteres Kind in der Schule.

Das heißt vor allem eins: Die Erkältung zieht sich über Monate, denn die Viren und Bakterien hüpfen regelrecht von einem Familienmitglied zum Nächsten. Und wenn alle mal dran waren, naja … weil es so schön war, beginnt es eben wieder von vorn.

Im wahren (Familien-) Leben hat man als Mama Glück, wenn die Kids so krank sind, dass sie auch tagsüber viel schlafen. Oft aber sind quengelige Kinder und Baby(s) der Alltag, die gleichzeitig alle die komplette Aufmerksamkeit der Eltern (meistens der Mama) haben wollen.

 

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Ratschlag Nr. 1: Lege dich doch mit den Kindern hin.

Das ist möglich, wenn man nur eins hat. Doch unwahrscheinlicher wird es ab dem zweiten Kind.

Es könnte so schön sein: alle legen sich zum Mittagsschlaf für 2h hin. Doch in Wahrheit tritt wohl eher folgendes Szenario ein: Statt dem gleichzeitigen Schlafen, wechseln sich die Kids lieber ab: Das Baby schläft vormittags – natürlich nur in der Trage oder im Kinderwagen. Das Kindergartenkind schläft mittags. Und am Nachmittag noch einmal das Baby. Schade, da bleibt man als Mama leider auf der Strecke.

 

Ratschlag Nr. 2: Rausgehen an die frische Luft?

Rausgehen? Eigentlich nicht, und wenn dann wollen Kinder im Kindergartenalter gern getragen werden und sehen nicht ein, dass sie ein paar Meter laufen sollen, wenn das kleine Geschwisterchen doch im Kinderwagen geschoben wird. Sie sind schließlich auch krank.

 

Ratschlag Nr. 3: Ein gemütliches heißes „Erkältungsbad“ am Abend?

Pustekuchen. Denn in dem Moment wo du denkst, dass alle Kinder schlafen, dein Mann/ Partner (in) arbeitsbedingt noch unterwegs ist, du in die Wanne steigst und gerade versuchst ein wenig zu entspannen, ist er auch schon wieder vorbei – der Moment der Entspannung: denn schon nach wenigen Minuten schreit eines deiner Kinder.

Der Grund: Schmerzen, Durst, eine verstopfe Nase, durch die man nicht atmen kann, etc.

 

Ratschlag Nr. 4: Geh zeitig ins Bett und schlafe lang und ausgiebig

Wunschvorstellung. Denn wenn du dich endlich zu Bett begehst, um zumindest durch einen tiefen nächtlichen und langen Schlaf deinem Körper die Ruhe zu geben, die er für die Genesung braucht, dann wirst du schnell feststellen, dass du genau das Gegenteil bekommst: ständige Wachphasen, permanentes Aufstehen um zu eines deiner Kinder zu laufen. Es wird gehustet, geschnäuzt und geröchelt in den Schlafzimmern.

All das, was du gerade nicht brauchst…

 

…ich könnte ewig so weiter machen!

 

Und doch …

ist es nicht bewundernswert, wie der körperliche Organismus (insbesondere der der Mamas) diese Strapazen bewältigt und man in solchen Phasen einfach „funktioniert“.

Keine Frage: Die Gesundheit wird dadurch beeinträchtigt und eine Genesung erfolgt sicherlich langsamer. Aber wie sagt man (bei der Etnwicklung des Babys) so schön „Das sind alles nur PHASEN“.

Das heißt: auch die KrankheitsPHASE geht spätestens Richtung Sommer zu Ende. 🙂

 

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In diesem Sinne noch ein paar Tipps die ich dir mitgeben möchte:

1. Schlafe wann immer du schlafen kannst (auch wenn es nur 20 Minuten sind) -> lass dir sagen: schlafen kann man auch mit der Trage und Baby auf dem Sofa 🙂

2. Wenn du (Schwieger-) Eltern in der Nähe hast, bitte sie um Unterstützung

3. Geh so oft raus wie es dir möglich ist – am besten jeden Vor- und Nachmittag. Nimm deine Kinder – setze sie alle in einen Kinderwagen oder Fahrradanhänger und geh spazieren. Der Vitamin D Gehalt wirkt sich positiv auf deine Abwehrkräfte und deine Stimmung aus. Durch die frische Luft fühlst du dich lebendiger und weniger müde

4. Wechsel dich mit deinem Partner/ Mann/ deine Partnerin bezüglich der Kinderbetreuung ab. So hat wenigstens einer von euch zeitweise die Chance sich (nachts) etwas auszuruhen.

5. Beuge der Erkältung vor: täglich ein moderates Training von 20-30 Minuten (z.B. mit der MumMeFit App) kombiniert mit frischer Luft stärkt dein Immunsystem.

6. Vermeide zu warme Kleidung bei sportlichen Aktivitäten (Outdoor), die dich vermehrt zum Schwitzen bringen. Denn ein verschwitzter Körper kühlt schnell aus, wenn du dich anschließend an de frischen Luft noch dehnen willst.

 

Euch allen eine „Erkältungsfreie“ Zeit.

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